Holzverladung am Holzhandel

Nun geht es an den Boden des Holzhandels. Ich habe diesen im Wesentlichen aus Gipsplatten zur Nachbildung von Betonplatten hergestellt. Das genaue einpassen der Teile erfordert einiges an Scheifarbeit und damit ordentlich Staub.

Gipsarbeiten abgeschlossen

Die Fläche ist ca. 80 cm breit und 40 cm tief.

Nach dem Gipsen wurde die Fläche mit Tiefengrund behandelt. Es folgen verschiedene Grautöne in Acryl und Washes von Vallejo. Zwischendurch habe ich die Farbe noch mit 600er Sandpapier angeschliffen.

fertige „Betonplatte“

 

Um den Holzhandel etwas mit Leben zu füllen, habe ich mit dem Basteln der Holzstapel begonnen. Die Sägearbeiten liefern schon einiges an Material.

Holzstapel – Einzelteile

Als Hölzer zwischen den Lagen verwende ich Karton, den ich mit einem Cutter in Streifen schneide und auf die Lagen klebe. Diese Lagen sind in den unteren Ebenen einfache Holzplatten. Nur die oberste Lage besteht aus Leisten. Nach dem Verkleben gehe ich dann mit einer Trennscheibe von der Seite an die Stapel und trenne die einzelnen Bretter quasi heraus.

Holzstapel – Montage

Die Holzstapel haben nun auch Kanthölzer als Auflage erhalten. Und auch die Spannbänder sind mit Garn nachgebildet worden.

fertige Holzstapel

Ich habe mir weiter Gedanken gemacht, wie ich die Verladung der großen Holzstapel mache. Meine Wahl ist auf einen Stapler von Kibri (Artikel 11750) gefallen.

Auf der Seite von Kibri finden sich folgende Daten:
„Vorbilddaten: KALMAR LMV DC 15-1200, Tragkraft 15 t, Motorleistung 128 kW/174 PS, Gewicht 21,4 t, Geschwindigkeit 30 km/h.“
Das sollte für meine Zwecke wohl reichen.

Den Bausatz habe ich nun zusammengebaut, einen Fahrer eingesetzt und das Modell gealtert.

Kalmar-Stapler

KALMAR LMV DC 15-1200

Segmentbau Holzhandel

Nach einiger Planung und dem Selbstbau der Lagerhallen für den Holzhandel ist nun endlich der Bau der eigentlichen Segmente gestartet.

Der zur Verfügung stehende Platz ermöglicht die Ausmaße von 75 cm x 205 cm, die ich in zwei Segmente mit 80 cm und 125 cm Breite aufgeteilt habe. Die ungleiche Teilung ergibt sich aus der Lage der Weichen und der Lagerhallen.

Der Unterbau der Segmente ist aus Multiplex mit der Stärke 12 mm in Spantenbauweise gefertigt.

Segmente in Spantenbauweise

Segmente in Spantenbauweise

Die vordere Anlagenkante hat eine Höhe von 13 cm und die hintere 17 cm. So erreiche ich ein ganz leicht ansteigendes Gelände, das zusammen mit den im Bogen verlegten Gleisen die Szenerie etwas auflockern soll.

Die verklebten und genagelten Spanten wurden mit Sperrholz gemäß Gleisplan, den ich in 1:1 ausgedruck hatte, belegt. Eine erste Stellprobe der drei fertigen Gebäude mit dem Gleisplan auf Papier verschafft einen ersten Eindruck des Segments.

Holzrohbau - Stellprobe

Holzrohbau – Stellprobe

Um die beiden Segmente möglichst präzise miteinander zu verbinden, habe ich auf Passdübel zurückgegriffen. Diese werden in 8mm große Bohrungen auf beiden Seiten eingeschlagen und verklebt. Nun finden die beiden Segmente immer die richtige Lage zueinander:

Passdübel

Passdübel

Die großen Löcher in der Seitenplatte dienen später der Durchführung der Verbindungskabel.